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Arbeitssicherheit: Hautschutz im Sommer

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) informiert darüber, wie Beschäftige ihre Haut vor UV-Strahlung schützen können.

Arbeiten an der Sonne • Physioderm

Laut der BG ETEM arbeiten in Deutschland jeden Sommer circa 2,5 Millionen Menschen im Freien. Dabei könne eine intensive UV-Strahlung für Beschäftige schnell zu einer Gefahr werden. Deshalb rät die Berufsgenossenschaft dazu, die Kleidung an den UV-Index anzupassen, über den verschiedene Wetterdienste informieren. Ab einem UV-Index von 3 sei es beispielsweise ratsam, schützende Kleidung wie langärmelige Oberteile und Kopfbedeckungen zu tragen.

Die richtige Sonnencreme

Eine weitere wichtige Schutzmaßnahme seien Sonnenschutzmittel. Dabei müsse jedoch berücksichtigt werden, dass der Lichtschutzfaktor nur aussagt, wie effektiv ein Produkt vor UV-B Strahlen und damit vor einem Sonnenbrand schützt. Beschäftigte sollten darauf achten, dass ein Produkt auch Schutz vor UV-A Strahlen bietet. Diese Strahlen verursachen unter anderem weißen Hautkrebs. Außerdem sollten sie immer auf das Haltbarkeitsdatum achten, da manche Schutzfilter mit der Zeit schädliche Verbindungen bilden.

Vorsorgeuntersuchungen

Mitarbeitende, die häufig im Freien arbeiten, sollten zudem regelmäßig kostenlose Vorsorgeangebote ihres Arbeitsgebers in Anspruch nehmen. Ab dem 35. Lebensjahr bieten die meisten Krankenkassen auch Angebote zur Hautkrebsfrüherkennung an. Behandelnde Ärzte könnten so Hautveränderungen und auch Hautkrebs frühzeitig erkennen.

Quelle: Dekra - Zum Artikel

© IPA­ Journal 03 | 2021

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